1975 bis 1995

1824 1834 1840 1842 1853 1860
1870 1893 - 1900 1906 1914 1923 1924
1929 1933 - 1945 1953 1945 1970 1972
1975 1979 1982 1985 1989 - 1990 1995
1997 1998 1999 - 2000 2000 2001 2002
2002 - 2003 2003 2004 2005

2006

2007 - 2010
           
Vorstandssprecher / Vorstandsvorsitzende der Generali Deutschland seit Gründung der Holding 1979

 

1975 betritt die Aachener und Münchener Neuland im Vertrieb: Sie schließt einen Agenturvertrag mit der Allgemeine Vermögensberatung AG, die später in Deutsche Vermögensberatung AG umbenannt wird. Für die Aachener und Münchener beginnt damit ein neues Kapitel im Vertrieb von Versicherungsprodukten, denn neben den eigenen Außendienst tritt nun auch eine externe Vertriebsorganisation, an deren Kapital die Aachener und Münchener Lebensversicherung neben dem Firmengründer und Allfinanzpionier Prof. Dr. Reinfried Pohl beteiligt war. Die Zusammenarbeit mit der seit 1983 als Deutsche Vermögensberatung firmierenden Gesellschaft wird für den Konzern bis heute zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Die herausragende Leistung der Deutschen Vermögensberatung basiert auf ihren gut ausgebildeten und verkaufsstarken Vermögensberatern, über deren enorme Vertriebskraft hinaus ergibt sich für die Generali Deutschland Gruppe ein zusätzliches kreatives Element bei der Entwicklung neuer, nachfrageorientierter Produkte. Aufgrund ihrer millionenfachen Kundenkontakte verfügen die heute rund 35.000 Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung über eine hohe Sensibilität für Markterfordernisse, die es ermöglicht, Trends frühzeitig zu erkennen und mit Unterstützung der Produktpartner der Generali Deutschland Gruppe rasch darauf zu reagieren.
1975
Beginn der erfolgreichen Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung
Ende der 70er Jahre werden die ersten rechtlichen Fundamente für die bis heute bekannte und erfolgreiche Konzern-Struktur gelegt: Mit der Umbenennung der Aachener und Münchener Versicherung AG in AMB Aachener und Münchener Beteiligungs-AG (AMB, seit 01.01.2009: Generali Deutschland Holding AG) sowie der Übertragung des gesamten Versicherungsbestandes auf die Tochter Cosmos Allgemeine, die ihren Sitz von Saarbrücken nach Aachen verlegt und ihrerseits in Aachener und Münchener Versicherung AG umfirmiert, wird die Führung des Verbundes 1979 in einer Holding-Gesellschaft zusammengefasst und vom operativen Geschäft der Konzernunternehmen getrennt. Die damalige AMB übernimmt - zunächst als reine "compagnie financière", später als strategische Holding - die Leitung für die neu gegliederte Gruppe.
1979
An die Spitze der Gruppe tritt mit der AMB die neue Finanz-Holding
1982 steigen die Anfang der 70er Jahre in den Konzern integrierte Cosmos Lebensversicherung AG und die im gleichen Jahr gegründete Cosmos Versicherung AG in den lupenreinen Direktvertrieb ein. Vom Standort Saarbrücken aus bietet die Cosmos Unternehmensgruppe zunächst per Telefon und Post, später auch per Fax und BTX kostengünstig Versicherungsprodukte an. Dabei verzichtet die Gesellschaft konsequent auf alle Vertriebswege, die nicht direkt und ohne Umwege zum Kunden führen. Der erste Internet-Auftritt 1996 löst das bis dahin genutzte BTX/T-Online Konzept ab. CosmosDirekt verfolgt von Beginn an eine Multikanal-Strategie, bei der das Internet die übrigen Kommunikations- und Informationswege ergänzt. Auch im Rahmen der Multikanal-Strategie hat die individuelle Beratung im persönlichen Gespräch stets Priorität. Bei der Risikolebensversicherung wird CosmosDirekt zum Marktführer.
1982
CosmosDirekt steigt in den lupenreinen Direktvertrieb ein

CosmosDirekt in Saarbrücken
1985 nimmt die zu Beginn der 70er Jahre gegründete AM-Versicherungs-Service GmbH ihre Tätigkeit als Full-Service-IT-Dienstleister der Gruppe auf. Die Gesellschaft firmiert seit 2009 unter dem Namen Generali Deutschland Informatik Services GmbH und stellt die Informationstechnologien für die Unternehmen der Generali Deutschland Gruppe zur Verfügung. Darüber hinaus übernimmt sie länderübergreifende IT-Aufgaben innerhalb der internationalen Generali Gruppe.
1985
Generali Informatik als Full-Service-IT-Dienstleister der Gruppe

Generali Informatik in Aachen
Die damalige AMB Gruppe baut in den 80er Jahren durch internes Wachstum und den Hinzuerwerb zahlreicher weiterer Gesellschaften des Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektors ihre Stellung zum drittgrößten inländischen Erstversicherungskonzern konsequent aus. So beteiligt sie sich zunächst 1989 mit 25 % an der Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG und stockt die Anteile später (inzwischen Volkfürsorge Holding AG) bis auf 100 % auf. 1990 wird die AdvoCard Rechtsschutzversicherung AG in den Verbund integriert. Mit der übernahme der Mehrheit an der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) beginnt die Gruppe 1987 mit dem Vertrieb von Versicherungsprodukten am Bankschalter und von Bankprodukten über Versicherungsvermittler.
1989 - 1990
Beteiligung an der Volksfürsorge, Integration der AdvoCard Rechtsschutzversicherung

Die Volksfürsorge in Hamburg

AdvoCard ist "Anwalts Liebling" 
Im Rahmen der Konzentration auf das Erstversicherungsgeschäft wird im Jahr 1995 ein Teil des Bestandes der Aachener Rückversicherungs-Gesellschaft veräußert und gleichzeitig der Name des Unternehmens in AM Konzernrückversicherung AG geändert. Als konzerninterne Rückversicherungsgesellschaft wird sie 1997 auf die Konzern-Holding verschmolzen, die ihren Unternehmensgegenstand satzungsmäßig auf den Betrieb der Rückversicherung erweitert.
1995
Aachener Rück gibt das konzernfremde Rückversicherungsgeschäft ab

 

Generali Gruppe