1870 bis 1924

1824 1834 1840 1842 1853 1860
1870 1893 - 1900 1906 1914 1923 1924
1929 1933 - 1945 1953 1945 1970 1972
1975 1979 1982 1985 1989 - 1990 1995
1997 1998 1999 - 2000 2000 2001 2002
2002 - 2003 2003 2004 2005

2006

2007 - 2010
           
Vorstandssprecher / Vorstandsvorsitzende der Generali Deutschland seit Gründung der Holding 1979

 

Mit Mitteln des Gemeinnützigen Fonds finanziert die Aachener und Münchener eine Vielzahl von Hilfsprojekten in ganz Deutschland. In zahlreichen Städten, Gemeinden und Fabriken stellt die Gesellschaft den Feuerwehren Brandspritzen und löschtechnisches Material kostenfrei zur Verfügung. Gleichzeitig steht die Förderung von Brandschutzmaßnahmen aller Art im Mittelpunkt der Bemühungen. 1870 unterstützt die Aachener und Münchener mit einem Garantiefonds von 1,3 Mio. Mark (entspricht rund 9,1 Mio. Euro im Jahr 2003, berechnet nach Kaufkraft) und einem Baukostenbeitrag von fast 1 Mio. Mark die Gründung der Technischen Hochschule in Aachen. Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule ist heute die größte Lehr- und Forschungsstätte Westeuropas auf diesem Gebiet. Allein bis zum Jahr 1900 fließen aus dem Gemeinnützigen Fonds rund 30,6 Mio. Mark an öffentliche Einrichtungen, in Not geratene Familien oder in arbeitsfördernde Projekte.
1870
Unterstützung bei der Gründung der Technischen Hochschule Aachen
Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs ist die Aachener und Münchener der deutsche Versicherer mit dem größten Auslandsgeschäft. Von 1893 bis 1896 errichtet die Aachener und Münchener als erstes deutsches Versicherungsunternehmen mehrere Vertretungen in den USA, u.a. in San Francisco, New York und Chicago. Bis 1900 zählt sie insgesamt 56 Vertretungen auf allen Kontinenten, darunter an 25 Orten in Asien. Mit dieser Internationalisierung des Geschäfts ist sie einer der Pioniere in der deutschen Versicherungswirtschaft.
1893 - 1900
Ausbau des ausländischen Geschäfts mit Generalagenturen auf allen fünf Kontinenten
Das zweite Katastrophenjahr für die Gesellschaft nach dem Brand in Hamburg ist 1906 das Erdbeben von San Francisco, das viele Versicherer in aller Welt in den Ruin führt. Die Aachener und Münchener leistet Entschädigungszahlungen in Höhe von umgerechnet 15 Mio. Mark (entspricht rund 70 Mio. Euro im Jahr 2003, berechnet nach Kaufkraft). Wie schon in Hamburg verschafft ihr die zügige Schadenregulierung auch in den USA ein großes Renommee, so dass sich die hohen Schadenbelastungen durch ein wachsendes Neugeschäft rasch kompensieren lassen. Hauptsächlich durch die starke Auslandsexpansion verdreifachen sich die Beitragseinnahmen innerhalb von zwanzig Jahren bis zum Jahr 1913 auf 33 Mio. Mark (entspricht rd. 140 Mio. Euro). Am Vorabend des Ersten Weltkrieges erzielt die Gesellschaft gut 50 % ihrer Prämieneinnahmen im Ausland.
1906
Großes Erdbeben in
San Francisco
Mit Ausbruch des Krieges 1914 findet diese Entwicklung ein abruptes Ende. Die folgenden Jahre bringen für die Aachener und Münchener existenzielle Belastungen, denn zum einen verliert die Gesellschaft das gesamte ertragreiche Auslandsgeschäft und fast alle ausländischen Vermögenswerte. Zum anderen steigen die Kosten durch die rasante Inflation erheblich an.
seit 1914
Verlust des internationalen Geschäfts und der ausländischen Kapitalanlagen
Nach Überwindung der durch den Ersten Weltkrieg und die Inflation verursachten Schwierigkeiten wird das deutsche Geschäft durch Aufnahme der Haftpflicht-, Unfall-, Kraftfahrt- und Transportversicherung erheblich ausgebaut.
seit 1923
Ausbau der Geschäftstätigkeit
Infolge der widrigen wirtschaftlichen Umstände schließen sich in den 20er Jahren viele Versicherungsgesellschaften zusammen. Kapitalverflechtungen und Kooperationsabkommen führen zu Gruppenbildungen in der deutschen Versicherungswirtschaft. Im Zuge dieser Entwicklung übernimmt 1924 die kapitalstarke Aachener und Münchener die Mehrheit an der Thuringia Versicherungs-AG sowie deren Tochter, der Fortuna Rück in Erfurt. Seit dem gleichen Jahr ist sie mehrheitlich auch an der auf das Jahr 1868 zurückgehenden Aachen-Potsdamer Lebensversicherung beteiligt, die in Aachener und Münchener Lebensversicherung umbenannt wird.
1924
Mehrheitliche Beteiligungen an der Thuringia Versicherungs-AG und der Aachen-Potsdamer Lebensversicherungs AG

Direktionsgebäude der Thuringia in Erfurt
Generali Gruppe